MAKEfaktur – von der Idee bis zum Shop (WIP)

Werbung:

Tesla’s Gigafactory [1] verändert prinzipiell die Denkweise wie Batterien (für Elektroautos) hergestellt werden. Dabei sind unter Anderem „[…] durchrationalisierte Produktionsprozesse unter einem Dach […] der Schlüssel zum Erfolg“. Beeiendruckend wie groß und skaliert diese verdammt große Fabrik geworden ist und neben der Tatsache, dass das Gebäude einfach verdammt Groß ist, sind die Strukuren auf Funktionalität und Effizienz ausgelegt. Wenn wir in unserer kleinen feinen Welt denken, sind diese Maßstäbe gigantisch – dabei kann man auch Klein anfangen.

Die größten Gebäude der Welt(-geschichte) sind beeindruckend, aber noch beeindruckender finde ich es, wenn kleine unscheinbare Orte Quelle von großen Innovation und Produktionen sind. So war Carl Benz’s erste Werkstatt [2] in den Höfen der Mannheimer Quadrate – und Bill Gates Garagen Mythos [5] ist jedem Vertraut. Ich behaupte (und zitiere), dass der Geist innovativer Orte nicht ausschließlich in durchgestylten Googleplex in Mointain View oder Apple’s Headquater in Cupertino [3] umherschwirrt, sondern bereits im eigenen Keller oder einem WG Küchentisch anwesend ist. Voraussetzung dafür ist vermutlich nicht mal eine Kaffeemaschine, man könnte auch im Maß der Digitalisierung Ende 2016 [4] unterstellen, dass theoretisch kein physischer Ort mehr notwendig wäre. Aber die Frage steht im Raum: Welche (räumlichen) Voraussetzung sollte ein Ort für Innovation (und Kreativität) erfüllen? Damit beschäftigen ich beispielsweise Kursty Groves und Oliver Marlow in ‚Spaces for Innovation‘. Daneben darf die Wertschöpfung nicht vergessen werden. Um das Modell einen Schritt weiter zu bringen möchte ich an die Wertschöpfungskette von Porter erinnern [8] sowie das Design Thinking und den Service Design Ansatz. Ich kürze hier den Weg ab und versuche die, meiner persönlichen Meinung nach, 6 Faktoren und Produktionsschritte auf den Grund zu gehen und an einem Ort zu bündeln:

  • Ideen und Konzepte
  • Umsetzung und Bastelei
  • Testen und Verbessern
  • Bauen und Produzieren
  • Präsentieren und Vermarkten
  • Verkaufen und Wirtschaften

Diese 6 Stationen möchte ich im Folgenden einzeln durchschreiten und eine Blaupause für einen zukünftigen Ort (z.B. in Frankfurt im Rhein-Main Gebiet) skizzieren, den ich selbst als Ort meiner Inspiration und Produktion nutzen würde. Wenn sich andere Maker und Starter davon angesprochen fühlen, lasst uns darüber sprechen: adam@since1999.de

Step 1: Ideen und Konzepte – Ideen spinnen und bewerten

Step 2: Konzepte auf die Straße bringen und experimentieren

Step 3: Prototypen bauen und optimieren

Step 4: Nullserien erstellen und veröffentlichen

Step 5: Produkte und Services kommunizieren und bewerben

Step 6: Ausliefern, nachhaltig weiterspinnen und growth hacking

Wie müsste ein Ort mit all diesen Eigenschaften aussehen? Welche Synergien können entstehen? Hierzu eine Gedankenskizze:

20161106_skizzemakefaktur_meetmachwerk

 


 

Werbung:

WorkInProgress

Das Konzept entsteht aktuell iterativ. Dieser Beitrag ist vollständig WIP

Orte: Makerspaces, FabLabs, Offene Werkstätten, Keller, ThinkTank aka Denkbabrik etc.

FabLabs nach der Fab Foundation.

Fragestellungen: Wieviel Space braucht eine Gründung / eine Firma? Wieviel Platz braucht ein Unternehmen / eine Produktion / ein Lager? Wie virtuell kann eine Produktionsstätte sein?


 

[1] https://www.tesla.com/de_DE/gigafactory 1.11.2016 Zitat

[2] https://www.mannheim.de/tourismus-entdecken/werkstatt-karl-benz

[3] http://www.wiwo.de/unternehmen/mittelstand/ranking-die-10-innovativsten-unternehmen-der-welt/12667766.html

[4] ich gehe davon aus, dass Räume in der Zeit von VR, AR und Co. weiterhin physisch bleiben.

[5] http://www.zeit.de/2000/31/In_der_Garage_sass_Bill_nie

[6] https://de.wikipedia.org/wiki/FabLab

[7] http://makezine.com/2013/05/22/the-difference-between-hackerspaces-makerspaces-techshops-and-fablabs/

[8] https://de.wikipedia.org/wiki/Wertkette

Comments are closed.

Werbung: